Sporthypnose – Blockaden lösen, Motivation steigern

In der Sportwelt ist man in vielen Bereichen nach wie vor der Meinung, dass nur durch Übung von Techniken und hartem Training eine zusätzliche Leistungssteigerung erreicht werden kann. Die Steigerung der Leistung durch mentale Stärke, von einzelnen Sportlern oder ganzen Teams, bleibt dabei jedoch oftmals noch auf der Strecke, oder wird lediglich als Coaching auf der Bewusstseinsebene betrachtet.

Potential minus leistungsmindernde Faktoren = Leistung

Ein leistungsmindernder Faktor kann die mentale Stärke sein. Das soll nicht heissen, dass ein Sportler / eine Sportlerin ein mentales Problem per se hat. Viele haben jedoch mit der Zeit diverse Angewohnheiten und Muster verinnerlicht, die sich teilweise bereits seit Kindesbeinen etabliert haben, und die nun das wahre Potential behindern können. Diese Angewohnheiten und Muster sind im Unterbewusstsein abgespeichert. Um einem Sportler nun Zugang zu diesen zu verschaffen, wird Hypnose angewendet. Im Zustand der Hypnose kann der Sportler einerseits alte Muster aufbrechen und neue einüben sowie positive Angewohnheiten verstärken. Man kann somit bereits vorhandene Stärken stärken, und Schwächen schwächen.

Verminderte oder fehlende Motivation

Wie bei vielem im Leben kann es  auch im sportlichen Bereich mit der Motivation mal happern. In der Regel sind dies lediglich Zwischentiefs von denen du dich von selbst wieder erholst. Wenn die Motivation über längere Zeit zu wünschen übrig lässt, kann Unterstützung von aussen hilfreich sein. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass du den Sport eigentlich nach wie vor von dir aus gerne ausüben möchtest.  

Die Einsatzmöglichkeiten und Anwendungsgebiete der Sporthypnose:

  • Ängste und Blockaden lösen
  • Konzentration auf die eigene Aufgabe und Ausblenden von Störungen (Schiedsrichter, Publikum, Wetter)
  • Regeneration von Körper und Geist
  • Verletzungen und beschleunigte Heilung*
  • Verletzungsängste und Comeback nach Verletzungen*
  • Wiederholbarkeit von Ausnahmeleistungen und Flow
  • Steuerung der mentalen Beanspruchung während des Wettkampfes (Hoch- und Runterfahren, Pausen)
  • Visualisieren, automatisieren und abspeichern von Bewegungsabläufen
  • Emotionskontrolle und Steuerung von Nervosität, Aktivierung, Aggressivität, Siegeswillen, Kampfkraft, Coolness
  • Umgang mit Negativerlebnissen
  • Selbstvertrauen und Selbstsicherheit steigern
  • Leistungsbereitschaft
  • Vertrauen in Teammitglieder und Coaches
  • Körpersprache
  • Bewusstsein der eigenen Stärke fördern, an die eigenen Stärken glauben
  • Siegermentalität
  • Motivation

*Verletzungen müssen zwingend von einem Arzt untersucht und ggf. behandelt werden. Ein Hypnosecoach erstellt keinerlei Diagnosen und gibt auch keine Heilversprechen ab.

Wie kommt es nun, dass solch ein effizientes Werkzeug noch keine grössere Beachtung im Sport findet? Es ist nicht so, dass es niemand anwendet, ganz im Gegenteil, vom NHL-Profi, Golfer/innen, Schwinger, über Eiskunstläufer/innen, bis hin zu ganzen Fussball- und Handballteams, sie alle wenden schon heute die Sporthypnose an. Es wird jedoch nicht gerne darüber gesprochen, einerseits weil viele Leute nach wie vor ein falsches Bild von Hypnose haben, und andererseits weil niemand offen herausposaunen möchte, wie die Leistungssteigerung erreicht wurde. Ein anderer Sportler oder eine ganze Mannschaft könnte dann ja möglicherweise auf die gleiche Idee kommen.

Was ist die Aufgabe des Hypnosetherapeut und des Sportlers?

Ich habe die Ausbildung für Hypnosports® absolviert. Meine Aufgabe dabei ist es, den Sportler durch den gesamten Prozess der Sporthypnose zu führen. Ich bin, wie auch in anderen Bereichen des Hypnosecoachings und -therapien, lediglich der Tour-Guide. Der Sportler behält während der Hypnose zu 100% die Kontrolle über sich selbst und muss gewillt sein, während des Coachings aktiv mitzuarbeiten, damit Veränderungen tatsächlich stattfinden können.
Mehr Infos zu Hypnose findest du hier